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Sonntag, 20. Mai: „Der
Religionsphilosoph Franz Rosenzweig“
Zurück zu
den Wurzeln – so könnte dieser Lernnachmittag einen Monat vor
dem zehnjährigen Bestehen des Vereins „Jüdisches Lehrhaus
Göttingen“ auch überschrieben sein. Denn auf dem vom
Religionsphilosophen Franz Rosenzweig 1920 in Frankfurt begründeten
„Freien Jüdischen Lehrhaus“ baut der Göttinger Verein
auf. Unsere Referentin Dr. Eva-Maria Schulz-Jander,
Literaturwissenschaftlerin und Mitglied des Präsidiums des
Koordinierungsrates der Gesellschaften für christlich-jüdische
Zusammenarbeit in Deutschland, wird mit uns dem authentischen Leben
Rosenzweigs nachspüren, denn Rosenzweigs äußere Biografie
ist eng verwoben mit seiner inneren, der geistigen. Jede geistige
Entdeckung zog unweigerlich eine existentielle Entscheidung nach sich. Vielleicht
die folgenreichste Entdeckung seines Lebens war die des Reichtums des
Judentums. Diese Gedanken schrieb er in seinem berühmten Brief an
Rudolf Ehrenberg nieder. Ausgehend von diesem Text wollen wir das mutige
und konsequent gelebte Leben Rosenzweigs für uns erschließen.
Der Brief von
Franz Rosenzweig an Rudolf Ehrenberg ist zu finden unter der Registerkarte
„Lexikon“, dort „Personen“ und dann „Franz
Rosenzweig“. Dort den Eintrag „Franz Rosenzweig: "Ich
bleibe also Jude"“ anklicken. Der Brief mit Anmerkungen kann
dann ausgedruckt werden.
Programm 2012
21. Januar: „Exkursion nach Berlin“
im Rahmen der Veranstaltungen des „Bündnis 27.Januar“
19. Februar: „Homosexualität im Judentum“
- ausgefallen, wird nachgeholt –
18. März: „Annäherung an Pessach“
Lernnachmittag mit Rabbiner Tobias Jona Simon
22. April: NEU: „Frauen in Torah, Talmud, Midrasch:
Lilith und Eva sowie Channah“
Lernnachmittag mit Eva Tichauer Moritz
20. Mai: „Der Religionsphilosoph Franz
Rosenzweig“
Lernnachmittag mit Dr. Eva-Maria Schulz-Jander
15.
– 19. Juni: „Jüdische Kulturtage in
Göttingen“
anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Lehrhauses
mit offenen G"ttesdiensten, Synagoge Rote
Straße 28
15. Juni, 19.00 Uhr Eingang zum Schabbat
16. Juni, 10.30 Uhr Schabbat - G"ttesdienst
sowie Konzerten und Lesungen (geplant)
15. Juli: NEU: „Jüdisches Leben in Dransfeld
damals“ mit Hans-Joachim Chodinski und Ausschnitten aus einem
filmischen Interview mit Hilde Rosenfelder (ehemals Dransfeld)
Im August findet wegen der Sommerferien keine Lehrhausveranstaltung
statt
23. September: Nach Ansage
28. Oktober: „Margarete Susman, Philosophin der
jüdischen Renaissance und des säkularen Messianismus“
Lernnachmittag mit Rabbinerin Elisa Klapheck
9. November: „Lange Nacht der Erinnerung I“
Beginn 19:30 Uhr nach der Gedenkstunde am Mahnmal
16. Dezember: „Chanukka-Feier – Zünden des
achten Lichtes“
Wir treffen uns als Gäste der Jüdischen Kultusgemeinde für
Göttingen und Südniedersachsen um 18 Uhr im Restaurant von Arbeit
und Leben
Für die Speisen und Getränke wird ein Unkostenbeitrag erhoben
Wenn
nicht anders angegeben: Beginn jeweils um 16 Uhr bei Arbeit & Leben,
Göttingen, Lange Geismarstraße 72.
Alle
Interessierten sind herzlich willkommen.
Eintritt frei – Kaffeepause eingeplant – über kleine und
große Spenden freuen wir uns
Bei
Fragen zu den einzelnen Veranstaltungen wenden Sie sich bitte an
Eva Tichauer
Moritz oder Marie-Luise
Küsgen
Auch im Programm:
Israelische Tänze mit Roxana Alvarez Tichauer
Tänze
voller Lebensfreude – von den Anfängen der Siedlerbewegung bis
heute. Von traditionell bis modern, von ruhig bis schnell. Da wir vor allem
Kreistänze tanzen, ist kein fester Partner erforderlich.
Wir treffen uns einmal im Monat – in der Regel vor dem Lehrhaustermin
bei Arbeit und Leben.
Vorkenntnisse sind nicht notwendig.
Nähere
Informationen bei Marie-Luise
Küsgen
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