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Jüdisches Lehrhaus Göttingen e.V.

gegründet am 16. Juni 2002

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Ein Lehrhaus ist kein Haus aus Stein, sondern aus Worten.

Nächste Veranstaltung:

„Lange Nacht der Erinnerung“

Am 9. November 2022 ab 19:30 Uhr in der Begegnungsstätte Löwenstein

Am 9. November beginnen die vielfältigen Veranstaltungen des Bündnisses „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus“ nun zum 25. Mal. Seit 1997 ist die Reihe stetig gewachsen und umfasst bis zum 30. Januar fast 30 Angebote.

Nach der traditionellen Auftaktveranstaltung am Mahnmal der ehemaligen Synagoge in der Obere Masch um 18 Uhr folgt dann die „Lange Nacht der Erinnerung“ ab etwa 19:30 Uhr in der Begegnungsstätte Löwenstein der Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V. (Rote Straße 28). Gezeigt werden in diesem Jahr ausgewählte Video-Aufzeichnungen von Interviews, die mit Überlebenden der Shoa aus Göttingen Anfang dieses Jahrtausends weltweit geführt wurden.

Dabei sein ist alles! Mitmachen ist wie immer sehr wertvoll!
Die Teilnahme ist wie immer kostenlos, aber um eine Spende wird gebeten, damit auch künftig namhafte Referenten nach
Göttingen eingeladen werden können.

 

Mehr zur Geschichte des Bündnisses:

Erinnern heißt verändern – Gedenkbündnis seit 25 Jahren aktiv

„Keine Zeit für große Retrospektiven, aber höchste Zeit zum Handeln“, sagt Agnieszka Zimowska für das Göttinger Bündnis „27.Januar – Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus“ zum Start der 25. Veranstaltungsreihe am 6. November 2022. Antisemitismus, Menschenfeindlichkeit, Geschichtsblindheit sind auch ein viertel Jahrhundert später von erregender Aktualität.

So lange besteht schon der ehrenamtlich und zivilgesellschaftlich getragene Zusammenschluss von derzeit rund zwanzig Verbänden und politischen Gruppen. Dazu zählen (Bildungs-) Einrichtungen- und Initiativen, Gedenkstätten und jüdische sowie Roma- Vertretungen, auch Gewerkschaften in Göttingen und im Raum Südniedersachsen.

Als 1996 der offizielle Holocaust-Gedenktag zur Erinnerung an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27.Januar 1945 eingeführt wurde, sahen viele der auch heute noch aktiven Bündnismitglieder die Notwendigkeit, das Gedenken stets an mehr als nur einem Tag im Jahr lebendig und vielfältig zu gestalten. Das alljährliche Programm seit 1997 zwischen November und Ende Januar ist einzigartig in der Bundesrepublik mit seinem Umfang und seiner Vielseitigkeit. Planer sind stets darum bemüht, verschiedene Generationen, Gruppen von Verfolgten, aktuelle Diskurse und Zeitzeug*innen öffentlich breit bekannt zu machen. Hunderte von Veranstaltungen sind auf der Homepage oder in sozialen Medien des Bündnisses im Laufe der Jahre nachzulesen, so auch das aktuelle Programm.

Gerade junge Menschen werden über die Einbeziehung von Schulklassen oder die Mitgestaltung der Gedenkveranstaltungen angesprochen. Längst sind Streaming und Chatbeiträge gängige Formate, um vielen Menschen den Zugang zur Diskussion zu ermöglichen. Unterstützt wird die Gedenkreihe durch die Stadt sowie den Landkreis Göttingen.

Den Auftakt bildet die Gedenkstunde am 9. November, zu der die organisierende „Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit“ herzlich um 18 Uhr zum Platz der Synagoge in Göttingen lädt. Gestaltet wird die Veranstaltung inhaltlich von der Seminarfachgruppe der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule (IGS Geismar) unter der Leitung von Dr. Ingo Trüter. Die Schüler*innen holen mit ihrem Beitrag die Geschichte der Familie Wagner/Prager zurück in die Göttinger Erinnerung. Die musikalische Gestaltung wird vom Chor der IGS Geismar übernommen.

Anschließend findet die Lange Nacht der Erinnerung in der Begegnungsstätte Löwenstein auf Einladung der Jüdischen Kultusgemeinde und des jüdischen Lehrhauses statt. Im Mittelpunkt stehen Filminterviews mit Überlebenden der Shoah, die Roxana Alvarez Tichauer und Eva Tichauer Moritz zwischen den Jahren 2000 und 2003 in Israel, den USA, in Holland, Brasilien, Chile, Argentinien, Göttingen und Hann. Münden geführt haben.

Themen wie die Geschichte der Arbeitenden in Lager-Bordellen, die mehr denn je aktuelle Frage der Deserteure, Erinnerung an die Opfer der Wehrmachtsjustiz und Zwangsarbeit, aber auch musikalische Lesungen und lebensbejahende jiddische Musikabende prägen die Jubiläumsreihe: Damit das Erinnern und Gedenken auch verändernde Folgen haben.

https://gedenken-an-die-opfer-des-nationalsozialismus.de/,

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus (@gedenken_goe) / Twitter,

Gedenken an die Opfer des NS - Göttingen | Facebook

 

Aktuelle Meldung:

Der jüdisch-christliche Kalender für den Zeitraum September 2022 bis Dezember 2023 ist erschienen. Er umfasst das komplette jüdische Jahr 5783 sowie die ersten Monate 5784. Erhältlich gegen eine Mindestspende von 1 EURO im Löwenstein sowie den Buchhandlungen Hertel und Roter Buchladen.

 

Vortrag von Dr. Hermann Engster anlässlich der Jüdischen Kulturtage Göttingen 2022:
Der Vortrag über jüdische Komponisten kann als PDF-Datei heruntergeladen werden. Die Datei finden Sie
hier.

 

Audio-Mitschnitt verfügbar

Die Veranstaltung mit Rabbiner Avraham Yitzchack Radbil aus Konstanz zu „Jüdische Sicht auf die Sintflutgeschichte“ wurde als ZOOM-Meeting präsentiert. Angesichts des guten Frühlingswetters hatten zahlreiche Interessierte im Vorfeld angefragt, die Ausführungen von Rabbiner Radbil später verfolgen zu können. Aus technischen Gründen ist leider nur eine Audio-Datei verfügbar, die erst nach den Begrüßungsworten des Rabbiners einsetzt. Deshalb hier die einleitenden Worte der ersten Vorsitzenden des Lehrhauses, Eva Tichauer Moritz:

<< Meine Damen und Herren,

erlauben Sie mir einige Worte vor dem Beginn des heutigen Lernnachmittags, auch um Sie gleichzeitig zu begrüßen:

Wir machen im Jüdischen Lehrhaus Göttingen und in der Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen keine Politik, aber wir können angesichts der Massaker in der Ukraine nicht sprachlos bleiben.

Unsere Schwestern und Brüder, Ältere und Kinder – sie alle verzweifeln, und auch wir mit ihnen! Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, was es bedeutet, wenn der Partner verschwindet  und die Kinder ohne ein Elternteil versteckt werden müssen.

Helfen Sie uns, eine ukrainische Mutter mit zwei Kindern in den Räumen der Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen zu beherbergen. Der Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen wird uns eine Familie zuweisen.

Wer kann, sollte mit den Menschen Deutschunterricht machen und viel sprechen, damit sie sich hier schnell einleben können, Kontakt mit ihnen aufnehmen, ihnen die Grundzüge der deutschen Kultur vermitteln und ihnen ganz allgemein das Leben etwas leichter machen!

Danke im Voraus im Namen des Jüdischen Lehrhauses Göttingen und der Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen.

Bitte melden Sie sich bei uns!

Lieber Herr Rabbiner Radbil,

wir sind sehr dankbar und auch stolz, es geschafft zu haben, Sie – wenn auch nur per ZOOM vom wunderschönen Konstanz am Bodensee – zu gewinnen, uns die jüdische Sicht auf die Sintflutgeschichte zu vermitteln.

Meine Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

danke für die Teilnahme an diesem sehr interessanten Vortrag von Herrn Rabbiner Avraham Yitzchack Radbil, der angesichts der Widrigkeiten der Zeit nach überstandener Corona-Infektion uns nicht vor Ort in Göttingen besuchen kann – und das, nachdem der Vortrag bereits zweimal verschoben werden musste.

Aber jetzt sind wir beisammen und sehr glücklich, Sie als unseren Gast „drahtlos“ bei uns zu haben.

Rabbiner Radbil ist nach Jahren in der Osnabrücker Gemeinde nun seit Anfang 2020 Gemeinderabbiner der Synagogen-Gemeinde Konstanz. Er wurde 1984 in der Ukraine geboren und hat in Deutschland, England, den USA und Israel studiert. Er ist einer der beiden ersten in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg ordinierten orthodoxen Rabbiner.

Und nun: Viel Neues zur Sintflutgeschichte! >>

Die Audio-Aufzeichnung dauert etwa 90 Minuten und ist hier (als m4a-Datei) oder hier (als mp3-Datei) herunter zu laden.

 

Video- und Audio-Mitschnitt verfügbar

Zur Veranstaltung anlässlich der „Lange Nacht der Erinnerung“ mit Anton Grüber, der über die Geschichte des Hauses Rote Straße 28 und seine Bedeutung für das jüdische Leben in Göttingen informierte, liegen zwei ZOOM-Dateien vor. Der Audio-Mitschnitt als MP3-Datei, der Video-Clip als MP4-Datei.

 

Shakespeare-Vortrag als PDF-Datei verfügbar

Dr. Hermann Engster hat das Manuskript seines Vortrages „Der Kaufmann von Venedig – Drama vom Geld und dem Juden, Geldwirtschaft und Antisemitismus bei Shakespeare“ (vom 17. Oktober 2021) als PDF-Datei zum Herunterladen zur Verfügung gestellt. Die Datei finden Sie hier.

 

Veranstaltungen 2022

(Änderungen aus aktuellem Anlass sind möglich)

16. Januar        „Jüdische Dichterinnen und Schriftstellerinnen“. – Esther Heling-Hitzemann und Hinrich Lange
lesen aus Werken von
Gückel von Hameln, Mascha Kaleko, Hannah Arndt und Ruth Klüger.
In der Reihe: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
Übernahme aus dem Jahr 2021, wegen der Corona-Beschränkungen erneut verschoben

20. Februar      entfallen

20. März           „Jüdische Sicht auf die Sintflutgeschichte“ mit Rabbiner Radbil, Konstanz

15. April           „1. Seder“ – Feier bei und mit der Jüdischen Kultusgemeinde, abgesagt

15. Mai             „Zwei sephardische Lieder im historischen Zusammenhang“ mit dem KlezPo und
Wieland Ulrichs, Göttingen

16. – 19. Juni    Jüdische Kulturtage anlässlich des 20. Jahrestages der Gründung des Lehrhauses mit offenen G‘ttesdiensten in der Synagoge Rote Straße 28 sowie Musik, Tanz und Vortrag
(Programm-Flyer im Mai)

Im Juli und August kein Lernnachmittag (Ferien)

18. September  „Die Bedeutung der Hohen Feiertage Rosch Haschana und Jom Kippur sowie die Zeit der Einkehr im Judentum“ mit Eva Tichauer Moritz

 9. Oktober      „Sukkot“ – Feier mit Grillen zum Auftakt des Laubhüttenfestest (ab 18 Uhr, nur bei trockenem Wetter)

 

 9. November   „Lange Nacht der Erinnerung“
Beginn 19.30 Uhr

18. Dezember    „Chanukka – Vor dem Fest“ - Einstimmung auf die Feiertage mit Zünden des 1. Lichtes
(ab 19 Uhr)
(Für Speisen und Getränke wird ein Kostenbeitrag erhoben)

 

Veranstaltungen 2021

(Änderungen aus aktuellem Anlass sind möglich)

Wegen der noch immer aktuellen Beschränkungen angesichts der Corona-Pandemie können derzeit keine verbindlichen Zuordnungen von Themen / Referenten zu den geplanten Lehrhaus-Terminen gemacht werden. Vorgesehen sind nachfolgend genannte Termine:

17. Januar        „Jüdische Dichterinnen und Schriftstellerinnen“. – Esther Heling-Hitzemann und Hinrich Lange lesen aus Werken von Gückel von Hameln, Mascha Kaleko, Hannah Arndt und Ruth Klüger.

Diese im Rahmen des Bündnisses 27. Januar geplante Veranstaltung muss zu einem späteren Termin nachgeholt werden, weil die Referenten nicht ohne Kontakt zu den Zuhörern vortragen möchten.

21. Februar      ausgefallen

27. März           „1. Seder“ – Feier bei und mit der Jüdischen Kultusgemeinde (Sonnabend!)

18. April           Vortrag zum Gedenken an Ruth Klüger mit Dr. Hermann Engster

16. Mai             ausgefallen

16. – 20. Juni    Jüdische Kulturtage anlässlich des 19. Jahrestages des Lehrhauses mit Musik, Tanz und Vortrag (geplant; Programm-Flyer im Mai)

19. Juli              ausgefallen

Im August wegen der Sommerferien kein Lernnachmittag

12. September   Zum 200. Geburtstag von Louis Lewandowski
mit Kantor François Lilienfeld

20. September  Fest in der Sukka mit Grillen bei und mit der Jüdischen Kultusgemeinde (Montagabend)

17. Oktober      Das Drama vom Geld und dem Juden. Geldwirtschaft und Antisemitismus in Shakespeares Drama „Der Kaufmann von Venedig“ mit Dr. Hermann Engster

9. November   „Lange Nacht der Erinnerung“
Thema wird rechtzeitig bekannt gegeben
Beginn gegen 19.30 Uhr

5. Dezember    „7. Tag Chanukka – Feier mit Konzert“ (Für Speisen und Getränke wird ein Kostenbeitrag erhoben)

 

Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Der Eintritt ist in der Regel frei (Ausnahmen bei Bewirtung) – Kaffeepause eingeplant – über kleine und große Spenden freuen wir uns

Bei Fragen zu den einzelnen Veranstaltungen wenden Sie sich bitte an
Eva Tichauer Moritz oder Marie-Luise Küsgen

 

Wenn nicht anders angegeben und die Corona-Beschränkungen entfallen sind:
Beginn jeweils um 16 Uhr in der Begegnungsstätte Restaurant Löwenstein, Rote Straße 28, 37073 Göttingen.

 

Veranstaltungen 2020

(Änderungen aus aktuellem Anlass sind möglich):

Wenn nicht anders angegeben: Beginn jeweils um 16 Uhr in der
Begegnungsstätte Restaurant Löwenstein, Rote Straße 28, 37073 Göttingen.

19. Januar: „Wer an die Welt glaubt, kann nicht gottlos bleiben“ – Martin Buber über Atheismus und Frömmigkeit; mit Theologin Maja Glozober, Hannover

16. Februar: „Freuds Anna O.“ Über das Leben und Wirken der Berta Pappenheim“; mit Marianne Brentzel

22. März: „Jüdische Sicht auf die Sintflutgeschichte“; mit Rabbiner Radbil, Konstanz – Ausfall wegen Corona-Pandemie

8. April: „1. Seder“ – Feier bei und mit der Jüdischen Kultusgemeinde (Mittwoch!) – Kostenbeitrag für Speisen und Getränke – Ausfall wegen Corona-Pandemie

17. Mai: „Das sephardische Lied“; mit Wieland Ulrichs, Göttingen – Ausfall wegen Corona-Pandemie

14. – 16. Juni: Jüdische Kulturtage anlässlich des 18. Jahrestages des Lehrhauses mit Musik, Tanz und Vortrag – Ausfall wegen Corona-Pandemie

12. Juli: „Exkursion zum sephardischen Friedhof in Hamburg“ – Ausfall wegen Corona-Pandemie

Im August wegen Sommerferien kein Lernnachmittag

20. September: Rosch Haschana 5781, 2. Tag des Jüdischen Neujahrsfestes – Bedeutung der Hohen Feiertage für die Juden

18. Oktober: „Emmanuel Levinas – Ethik und Religionsphilosophie“;
mit Rüdiger Pürschel

9. November: „Lange Nacht der Erinnerung“: Beginn gegen 19.30 Uhr

15. November: Konzert mit Monica Guttmann & Ramón Jaffé

13. Dezember: „3. Tag Chanukka – Feier mit Konzert“ – Kostenbeitrag für Speisen und Getränke

 

Veranstaltungen 2019

20. Januar: „Wo man Bücher verbrennt...“ – zu Heinrich Heine, Lesung mit Hinrich Lange. Im Rahmen des Bündnis 27. Januar: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

17. Februar: „Klezmer-Musik: Band oder Orchester“ mit Wieland Ulrichs und KlezPO

17. März: „Bedeutung Esthers für die heutige Frau“ mit Haddassah Geburek – entfällt, dafür:
24. März:
„Es brennt“ über Mordechai Gebirtig mit Uwe von Seltmann

19. April: „1. Seder“ – Feier bei und mit der Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V. (Freitagabend; Unkostenbeitrag für Speisen und Getränke)

19. Mai: „Leben und Lieder der Oma Sima“ mit Kantor Yoed Sorek – entfällt, dafür: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung: Martin Bubers Bedeutung für das allgemeine Bild vom Menschen und für die Psychotherapie in seinem Buch „Ich und Du“ mit Maja Glozober

13. – 16. Juni: Jüdische Kulturtage anlässlich des 17. Jahrestages des Lehrhauses mit offenen G‘ttesdiensten in der Synagoge Rote Straße 28 sowie Musik, Tanz und Vortrag (Programm-Flyer im Mai)

Im Juli wegen der Sommerferien kein Lernnachmittag

18. August: „Klezmer“, Musik mit den „Evas“

15. September: Exkursion zu Plätzen der Verspottung des Judentums

13. Oktober: „Sukkot“; Feier in Zelten in unserer „Wüste“ entfällt, stattdessen

6. Oktober: „Von der Lower East Side zum Broadway“ mit François Lilienfeld

9. November: „Lange Nacht der Erinnerung“, Beginn 19.30 Uhr

17. November: Mitzwah-Day mit spannendem Programm

15. Dezember: „Chanukka – Vor dem Fest“ – Einstimmung auf die Feiertage (Für Speisen und Getränke wird ein Unkostenbeitrag erhoben)

Veranstaltungen 2018

21. Januar: „Stimmen der 53“ – Aus den Erinnerungen der 1933 vertriebenen Wissenschaftler der Uni Göttingen mit Hinrich Lange Im Rahmen des Bündnis 27. Januar: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

18. Februar: „Jiddische Lieder zum Mitsingen und Lernen mit dem KlezPO“, Leitung Wieland Ulrichs

30. März: „1. Seder“ – Feier bei und mit der Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V. (Freitagabend; Unkostenbeitrag für Speisen und Getränke)

15. April: „Der Comic aus der Hand jüdischer Zeichner“ von ,Vater und Sohn‘ bis ,Wonder-Woman‘ (verlegt in die Kulturtage); stattdessen: „Ich war ein Wolfskind aus Königsberg“

27. Mai: „Die Kindertransporte“ (vorgezogen auf den 15. April); stattdessen: „Umgang mit Antisemitismus in Deutschland“ mit Dr. Sergey Lagodinsky

14. – 17. Juni: Jüdische Kulturtage anlässlich des 16. Jahrestages des Lehrhauses mit offenen G‘ttesdiensten in der Synagoge Rote Straße 28 sowie Musik, Tanz und Vortrag (Programm-Flyer Anfang Juni)

Im Juli wegen der Sommerferien kein Lernnachmittag

19. August: „Klezmer-Konzert“ mit den Evas

16. September: „Die jüdische Mathematikerin Emmy Noether“
mit Dr. Cordula Tollmien

21. Oktober: „Konzert“ nach Ansage (entfällt) – stattdessen: „Leonard Cohen, Melancholiker und Rebell“ mit Dr. Jonas Engelmann

9. November: „Kabbalat Schabbat“ am Mahnmal der ehemaligen Synagoge
(17.15 Uhr – Obere Masch);
ab etwa 19.30 Uhr: „Lange Nacht der Erinnerung“ – mit einem Überlebenden der Kindertransporte nach England; im Begegnungszentrum Löwenstein

9. Dezember: „7. Tag Chanukka – Feier mit Konzert“ bei und mit der Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V.
(Für Speisen und Getränke wird ein Unkostenbeitrag erhoben)

Auch im Programm:

Israelische Tänze mit Roxana Alvarez Tichauer

Tänze voller Lebensfreude – von den Anfängen der Siedlerbewegung bis heute. Von traditionell bis modern, von ruhig bis schnell. Da wir vor allem Kreistänze tanzen, ist kein fester Partner erforderlich.
Wir treffen uns einmal im Monat – in der Regel vor dem Lehrhaustermin bei Arbeit und Leben.
Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

Nähere Informationen bei Marie-Luise Küsgen

 

Das jüdische Bildungsproblem auf allen Stufen und in allen Formen ist die jüdische Lebensfrage des Augenblicks:
Des Augenblicks. Denn wahrhaftig: die Zeit zum Handeln ist gekommen –
„Zeit ists zu handeln für den Herrn – sie zernichten deine Lehre“ (Ps.119,126).

Franz Rosenzweig, der Begründer des Freien Jüdischen Lehrhauses in Frankfurt (1920), in einem an Hermann Cohen adressierten Aufruf aus dem Jahre 1917

 


Am 24. Juli 2005 wurde die
Jüdische Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V. 
gegründet. Veranstaltungen und Informationen auf der eigenen Homepage.
 


 

Die Vorsitzende des jüdischen Lehrhauses Göttingen und der Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen begründet ihre von vielen Betroffenen geteilte Ablehnung der Projekte "Stolpersteine".

Letzte Änderung 10.2.2020
Webadministrator: Alexander Gutowski.
Dr. Cordula Tollmien hat die Seite bis Januar 2007 betreut, anschließend bis Oktober 2011 war Petra Hangaly verantwortlich.

Hier finden Sie eine alphabetische Übersicht über alle Dateien dieser Homepage, die sich allerdings noch im Aufbau befindet. Deshalb zunächst einmal nur alles zu Hilde Domin, Elisa Klapheck und Franz Rosenzweig!

 

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