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Jüdisches Lehrhaus Göttingen e.V.

gegründet am 16. Juni 2002

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Ein Lehrhaus ist kein Haus aus Stein, sondern aus Worten.

 

Nächste Veranstaltung:

Sonntag, 20. Mai:Der Religionsphilosoph Franz Rosenzweig“

Zurück zu den Wurzeln – so könnte dieser Lernnachmittag einen Monat vor dem zehnjährigen Bestehen des Vereins „Jüdisches Lehrhaus Göttingen“ auch überschrieben sein. Denn auf dem vom Religionsphilosophen Franz Rosenzweig 1920 in Frankfurt begründeten „Freien Jüdischen Lehrhaus“ baut der Göttinger Verein auf. Unsere Referentin Dr. Eva-Maria Schulz-Jander, Literaturwissenschaftlerin und Mitglied des Präsidiums des Koordinierungsrates der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Deutschland, wird mit uns dem authentischen Leben Rosenzweigs nachspüren, denn Rosenzweigs äußere Biografie ist eng verwoben mit seiner inneren, der geistigen. Jede geistige Entdeckung zog unweigerlich eine existentielle Entscheidung nach sich. Vielleicht die folgenreichste Entdeckung seines Lebens war die des Reichtums des Judentums. Diese Gedanken schrieb er in seinem berühmten Brief an Rudolf Ehrenberg nieder. Ausgehend von diesem Text wollen wir das mutige und konsequent gelebte Leben Rosenzweigs für uns erschließen.

Der Brief von Franz Rosenzweig an Rudolf Ehrenberg ist zu finden unter der Registerkarte „Lexikon“, dort „Personen“ und dann „Franz Rosenzweig“. Dort den Eintrag „Franz Rosenzweig: "Ich bleibe also Jude"“ anklicken. Der Brief mit Anmerkungen kann dann ausgedruckt werden.

 

 

Programm 2012

21. Januar: „Exkursion nach Berlin“
im Rahmen der Veranstaltungen des „Bündnis 27.Januar“

19. Februar: „Homosexualität im Judentum“
- ausgefallen, wird nachgeholt –

18. März: „Annäherung an Pessach“
Lernnachmittag mit Rabbiner Tobias Jona Simon

22. April: NEU: „Frauen in Torah, Talmud, Midrasch:
Lilith und Eva sowie Channah“
Lernnachmittag mit Eva Tichauer Moritz

20. Mai: „Der Religionsphilosoph Franz Rosenzweig“
Lernnachmittag mit Dr. Eva-Maria Schulz-Jander

15. – 19. Juni: „Jüdische Kulturtage in Göttingen“
anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Lehrhauses
mit offenen G"ttesdiensten, Synagoge Rote Straße 28
15. Juni, 19.00 Uhr Eingang zum Schabbat
16. Juni, 10.30 Uhr Schabbat - G"ttesdienst
sowie Konzerten und Lesungen (geplant)

15. Juli: NEU: „Jüdisches Leben in Dransfeld damals“ mit Hans-Joachim Chodinski und Ausschnitten aus einem filmischen Interview mit Hilde Rosenfelder (ehemals Dransfeld)

Im August findet wegen der Sommerferien keine Lehrhausveranstaltung statt

23. September: Nach Ansage

28. Oktober: „Margarete Susman, Philosophin der jüdischen Renaissance und des säkularen Messianismus“
Lernnachmittag mit Rabbinerin Elisa Klapheck

9. November: „Lange Nacht der Erinnerung I“
Beginn 19:30 Uhr nach der Gedenkstunde am Mahnmal

16. Dezember: „Chanukka-Feier – Zünden des achten Lichtes“
Wir treffen uns als Gäste der Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen um 18 Uhr im Restaurant von Arbeit und Leben
Für die Speisen und Getränke wird ein Unkostenbeitrag erhoben

Wenn nicht anders angegeben: Beginn jeweils um 16 Uhr bei Arbeit & Leben, Göttingen, Lange Geismarstraße 72.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Eintritt frei – Kaffeepause eingeplant – über kleine und große Spenden freuen wir uns

Bei Fragen zu den einzelnen Veranstaltungen wenden Sie sich bitte an
Eva Tichauer Moritz oder Marie-Luise Küsgen

Auch im Programm:

Israelische Tänze mit Roxana Alvarez Tichauer

Tänze voller Lebensfreude – von den Anfängen der Siedlerbewegung bis heute. Von traditionell bis modern, von ruhig bis schnell. Da wir vor allem Kreistänze tanzen, ist kein fester Partner erforderlich.
Wir treffen uns einmal im Monat – in der Regel vor dem Lehrhaustermin bei Arbeit und Leben.
Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

Nähere Informationen bei Marie-Luise Küsgen

 

Das jüdische Bildungsproblem auf allen Stufen und in allen Formen ist die jüdische Lebensfrage des Augenblicks:
Des Augenblicks. Denn wahrhaftig: die Zeit zum Handeln ist gekommen –
„Zeit ists zu handeln für den Herrn – sie zernichten deine Lehre“ (Ps.119,126).

Franz Rosenzweig, der Begründer des Freien Jüdischen Lehrhauses in Frankfurt (1920), in einem an Hermann Cohen adressierten Aufruf aus dem Jahre 1917

 


Am 24. Juli 2005 wurde die
Jüdische Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V. 
gegründet. Veranstaltungen und Informationen auf der eigenen Homepage.

 


 

Die Vorsitzende des jüdischen Lehrhauses Göttingen und der Jüdischen Kultusgemeinde Göttingen begründet ihre von vielen Betroffenen geteilte Ablehnung der Projekte "Stolpersteine".

Letzte Änderung 17.10.2011
Webadministrator: Alexander Gutowski.
Dr. Cordula Tollmien hat die Seite bis Januar 2007 betreut, anschließend bis Oktober 2011 war Petra Hangaly verantwortlich.

Hier finden Sie eine alphabetische Übersicht über alle Dateien dieser Homepage, die sich allerdings noch im Aufbau befindet. Deshalb zunächst einmal nur alles zu Hilde Domin, Elisa Klapheck und Franz Rosenzweig!

 

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